Der gescheiterte Putsch

Situation ist unübersichtlich in Kasachstan trotz der Erfolge gegen die Terroristen

Die Proteste in Kasachstan weiteten sich innerhalb nur weniger Tage zu blutigen Kämpfen aus. Der Präsident Kasachstans spricht von einem terroristischen Angriff. Das Militärbündnis OKVS hilft dem ins Chaos gestürzten Land mit einer Friedensmission.

Es hat mindestens sechs Wellen terroristischer Attacken auf Almaty (Alma-Ata) gegeben, sagte der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew in einer Erklärung. Ihm zufolge sprachen viele der militanten Angreifer eine andere Sprache als Kasachisch. Er gab aber nicht an, welche es war.

Toqajew schrieb außerdem auf Twitter, dass die Angreifer sehr koordiniert vorgingen. Sie seien offensichtlich sehr gut ausgebildet und organisiert und würden von einem Zentrum geleitet.

(Gangsters and terrorists very well trained, organized and commanded by the special centre. Some of them were speaking non-Kazakh languages. There were at least six waves of attacks of terrorists at Almaty, total amount of them 20 thousand.

— Qasym-Jomart Toqayev (@TokayevKZ) January 7, 2022)

Nach Angaben Toqajews griffen 20.000 Kämpfer Almaty an. Ihm zufolge wurden die Angriffe auf Almaty und die Ausschreitungen in anderen Städten Kasachstans von außen provoziert. Einzelne Länder, die daran beteiligt sein könnten, nannte er nicht.

Die ungenauen Angaben des kasachischen Präsidenten machen allerdings viele russische Militärbeobachter skeptisch. Gründe für das anfängliche Versagen der kasachischen Sicherheitskräfte beim Kampf gegen Randalierer und Bewaffnete suchen sie vor allem in den ungeklärten Machtverhältnissen im Land und regionalen Unterschieden. Eine äußere Einwirkung lasse sich aber nicht ausschließen.

Der Westen positioniert sich eindeutig gegen die Regierung von Kasachstan. Was ja auch folgerichtig ist, da sein Plan scheiterte das Land ins Chaos zu stürzen.

Aufschlussreich sind auch die spärlichen Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der bisher aktive Beziehungen zu Kasachstan unterhielt und versuchte, dort die Ideen des Pan-Türkismus zu fördern. Er beschränkte sich auf ein paar abstrakte Aussagen über die Notwendigkeit von Stabilität.

Die Türkei hat nachweislich, wie auch andere NATO-Staaten durch Söldne,r die als Aufstände bezeichnet werden im Westen, unterstützt, so auch der Ukrainische Geheimdienst SBU ist extrem verwickelt darin. Seit 2015 sind IS-Kämpfer ins Land gekommen, welche vorher in Syrien hauptsächlich kämpften. Auch sind letztes Jahr Kämpfer aus Afghanistan eingereist, welche sich an den terroristischen Aktionen beteiligen. Die Rede ist auch von Waffenlieferungen aus Afghanistan, Ukraine und der Türkei.

Vermutlich wurde auch der Chef des kasachischen Geheimdienstes in die Pläne einbezogen, welcher kampflos Gebäude des Geheimdienstes den Terroristen übergab. Inzwischen ist dieser verhaftet wurden mit anderen Offizieren des KNB.

Die Behörden verschärfen ihre Rhetorik (Toqajews “Schießbefehl” gegen “Terroristen”) und fragen nach “Verrätern” in den Sicherheitsbehörden, vor allem im “Komitee der Nationalen Sicherheit” (KNB). So hat ein ehemaliger Berater des Ex-Präsidenten Nursultan Nasarbajew im kasachischen Fernsehen explizit KNB-Beamte des Staatsverrats beschuldigt:

“Der Verrat und die Verschwörung bestehen darin, dass die Ausbildungslager (der Extremisten), wie sich herausstellte, mehrere Jahre lang existierten. Das Nationale Sicherheitskomitee, das regelmäßig diese oder jene Gruppe entwaffnete, schwieg zu den zahlreichen Ausbildungslagern, die in den Bergen eingerichtet worden waren”

Er behauptete auch, dass 40 Minuten vor dem Angriff auf den Flughafen von Almaty die Absperrung und die Wachen dort vollständig entfernt worden waren. Was somit alle Verdachtsmomente erhärtet.

In der Zwischenzeit wurden mehr als 4000 Terroristen verhaftet.
Die kasachische Regierung spricht von 20.000 bewaffneten Kämpfern, von denen viele aus dem Ausland kommen, wie auch Söldner der IS, welche durch Nato-Staaten schon vorher ausgebildet wurden.

Kasachstan bat verseidene Länder um militärische Hilfe.
Zusammensetzung der ODKB-Friedenstruppen – die nach Kasachstan entsendet werden, worum das Land ausdrücklich gebeten hatte:

Russland: 3.000 Soldaten
Belarus: 500 Soldaten
Tadschikistan: 200 Soldaten
Kirgistan: 150 Soldaten
Armenien: 100 Soldaten

Insgesamt: 3.950 Soldaten gehören damit den teilen der Mission an. Täglich erhöht sich aber die Zahl der eingesetzten ausländischen Kräfte.

Das ist ein Artikel von Anonym vom 08.01.2022 um 22:16 Uhr
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