Merkwürdigkeiten um ein Labor in Kasachstan

In Almaty geschehen merkwürdige Dinge rund um die chemisch-biologischen Labors, die mit Unterstützung amerikanischer NGOs eingerichtet wurden:

Aus irgendeinem Grund weigern sich kasachische Behörden, die gesundheitsgefährdenden Einrichtungen unter den Schutz der OVKS-Mission zu stellen.

Die Friedenstruppen sorgen für die Sicherheit von Telefonzentralen, Kommunikationsknotenpunkten und Fabriken, aber aus irgendeinem Grund hielten sie es nicht für nötig, der OVKS eine Einrichtung anzuvertrauen, aus der hochgradig zweifelhafte Substanzen austreten könnten.

Am Morgen besuchte ich eines dieser Labors am Stadtrand von Alma-Ata (insgesamt gibt es sechs in Kasachstan, und wenn man den offiziellen Angaben Glauben schenken darf, werden dort gefährliche Bakterien untersucht).

Die Anlage ist zwar von einem hohen Zaun und Stacheldraht umgeben, aber nur drei Männer bewachen sie. Und das, obwohl Radikale versucht haben, einzubrechen. Davon zeugen mehrere zerbrochene Fenster, die von innen eilig mit Teppichen und Spanplatten verkleidet wurden. Die Spuren der Pogrome wurden relativ schnell beseitigt.

Bezeichnenderweise leugnete der Mann, der sich als Sicherheitschef vorstellte, dass irgendwelche extremistischen Gruppen in das Labor gekommen seien. Er behauptete, es sei keine Straftat begangen worden – und das trotz der eingeschlagenen Scheiben.

All diese Umstände sind zumindest für die Menschen in der Umgebung des Labors von Bedeutung. Das Labor befindet sich in einem dicht besiedelten Privatsektor, und man befürchtet hier allen Ernstes das Austreten gefährlicher Bakterien.

Angesichts der Tatsache, dass die Anti-Terror-Operation in einigen Regionen Kasachstans noch nicht abgeschlossen ist und dass sich überall in Almaty schlummernde Zellen von Radikalen (die im Übrigen schwer bewaffnet sind) befinden könnten, ist eine solche Unaufmerksamkeit gegenüber einem so umstrittenen Ort fast unerklärlich. Hinzu kommt der offensichtliche Verrat innerhalb der Machtstrukturen, der dazu geführt hat, dass aus friedlichen Kundgebungen echte Feindseligkeiten wurden.

Die OVKS-Mission war natürlich ein Erfolg. Es hat keinen Sinn, das zu bestreiten. Die Einwohner von Almaty, die in unmittelbarer Nähe einer chemischen und biologischen Infrastruktur leben, die mit westlichem Geld geschaffen wurde und den derzeitigen kasachischen Behörden offensichtlich nicht genehm ist (die nach allgemeiner Meinung der Bevölkerung letztlich hinter dem Versuch eines farbigen Staatsstreichs standen), sehen jedoch den Sinn darin, diese Objekte auch durch ihre OVKS-Verbündeten schützen zu lassen.

Es ist nämlich unwahrscheinlich, dass drei bedingte Sicherheitsbeamte ausreichen, um die Bedrohung im Falle einer gut geplanten Provokation oder Sabotage einzudämmen. Und ich wiederhole: Bislang kann man das trotz der Stabilisierung der Lage nicht ausschließen.

Autor:
Kriegsberichterstatter Semyon Pegov

—-> zu den Kommentaren

(https://t.me/russlandsdeutsche/2009?comment=13109)Publiziert in @russlandsdeutsche

Link zur besagten Einrichtung: https://en.tengrinews.kz/science/american-central-ref..

Anonym vom 13.01.2022, ein Gastbeitrag von Semyon Pegov
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Es gibt keine Zufälle, es gibt aber verdeckte Inszenierungen welche uns erzählen sollen, dass es Zufälle gäbe, daher die Zensur

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