Mike Pompeo fordert die USA auf, die “strategische Zweideutigkeit” mit Taiwan aufzugeben

Bei einem Besuch in Taiwan am Mittwoch forderte der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo die USA auf, ihre langjährige Praxis der “strategischen Zweideutigkeit” gegenüber Taiwan aufzugeben und es als “freien und souveränen Staat” anzuerkennen.

Die Vereinigten Staaten unterhalten zwar diplomatische Beziehungen zu Taiwan, aber diese Praxis wurde eingeführt, um China nicht zu verärgern, das die Souveränität Taiwans nicht anerkennt. China betrachtet Taiwan als eine abtrünnige Provinz, die sich schließlich mit dem Festland “wiedervereinigen” wird.

Obwohl die USA und Präsident Joe Biden zugesagt haben, Taiwan im Falle eines Konflikts zu unterstützen, beharrt die Kommunistische Partei Chinas in Peking darauf, dass Taiwan zu ihrem Staatsgebiet gehört. Die Kommunisten argumentieren, dass sie das Recht haben, den selbstverwalteten Inselstaat jederzeit zu übernehmen, auch durch militärische Maßnahmen.

“Ich bin der Ansicht, dass die Regierung der Vereinigten Staaten sofort die notwendigen und längst überfälligen Schritte unternehmen sollte, um das Richtige und Offensichtliche zu tun, nämlich der Republik China (Taiwan) die diplomatische Anerkennung Amerikas als freies und souveränes Land anzubieten”,

sagte Pompeo und entschied sich dafür, die Insel mit ihrem offiziellen Namen, Republik China, zu bezeichnen, “um ihren souveränen Status anzuerkennen”, berichtete Nikkei Asia.

Bei einer Veranstaltung in Taipeh sagte der ehemalige Außenminister, dass es bei seiner Haltung “nicht um die zukünftige Unabhängigkeit Taiwans” gehe, sondern “um die Anerkennung einer unmissverständlichen, bereits bestehenden Realität”. Weiterhin fügte er hinzu, dass die diplomatische Anerkennung des Landes “nicht länger ignoriert, vermieden oder als zweitrangig” gegenüber Chinas Forderungen behandelt werden könne.

Nikkei Asia berichtete:

Pompeos Besuch findet inmitten von Russlands Krieg gegen die Ukraine und der Verhängung von Wirtschaftssanktionen durch Nationen auf der ganzen Welt statt, die darauf abzielen, die militärische Aggression von Präsident Wladimir Putin einzudämmen. Viele Menschen in Taiwan, einer wichtigen asiatischen Technologie-Wirtschaft, die von Peking als Teil seines Territoriums betrachtet wird und deren Einnahme es nicht ausschließt, Gewalt anzuwenden, sind besorgt, dass die Situation in Europa die Wahrscheinlichkeit eines Konflikts über die Taiwanstraße hinweg erhöhen könnte.

Pompeo warnte, dass eine Übernahme Taiwans durch China das globale Gleichgewicht der Kräfte grundlegend verändern würde. "Ein Verlust Taiwans würde unser wesentliches nationales Interesse in den Vereinigten Staaten direkt gefährden", sagte er.

Sein Besuch hat Peking verärgert. Auf die Frage zu seinem Besuch sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin: "Die entsprechenden Aktionen von Pompeo sind verachtenswert und zwangsläufig ein vergebliches Unterfangen."

Zuvor hatte China Taiwan vor jeglichen Unabhängigkeitserklärungen gewarnt und behauptet, dass damit eine “rote Linie” überschritten würde, die einen Einmarsch in das Land auslösen könnte.

Die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen hat erklärt, dass es für das Land keine Notwendigkeit gibt, seine Unabhängigkeit von China zu erklären, da es bereits 1912 als souveräne Nation gegründet wurde, Jahrzehnte bevor China sich 1949 als Land unter kommunistischer Herrschaft etablierte. Im Anschluss an Pompeos Rede verlieh Tsai dem ehemaligen US-Beamten eine Ehrenmedaille und lobte ihn dafür, dass er in den Beziehungen zwischen Taiwan und den Vereinigten Staaten “mehrere Durchbrüche” ermöglicht habe.

Es beschleicht einen so langsam das Gefühl, dass es gar nicht genug auf der Welt brennen kann. Wenn man sich dieses Schauspiel hier anschaut und bedenkt, dass man mit der US-Außenpolitik bereits die Ukraine ins Elend hat laufen lassen und dann noch dazu das Überdenken, Indien mit Sanktionen aus den BRICS Staaten herauszudrücken, dann liegt doch wieder einmal alles offen auf der Hand. Zuvor, im Januar dann noch der gescheiterte Putschversuch in Kasachstan. Also die US-Außenpolitik hat wohl im letzten halben Jahr Urlaubssperre.

Aber auch davor hatte die USA ganze Arbeit geleistet! Natürlich niemals direkt, aber wenn man die Linien zurück verfolgt, so landet man schon immer beim gleichen Ursprung. In den letzten zwei Jahren erlebten vier afrikanische Länder politische Umstürze. Nach Guinea und dem Tschad folgten Burkina Faso und Mali. In Guinea-Bissau gab es einen misslungenen Putschversuch. Die Gemeinsamkeit hierbei: Es handelt sich um ehemalige französische Kolonien, bzw. im letzteren Fall um eine frühere portugiesische Kolonie mit historischen Verbindungen zu Französisch-Afrika.

Nicht zu vergessen, dass sich erst vor einer Woche Jürgen Todenhöfer aus Mali gemeldet hatte und verlauten ließ, dass man unsere Bundeswehr in Mali ja ganz doll lieb hat, sie jetzt aber bitte gehen sollte, bevor es für die deutschen Soldaten dort unbequem werden könnte! Dort findet kein Kampf gegen den islamistischen Terror statt, wie unsere Politiker den Wählern vormachen, sondern ein schmutziger, kolonialistischer Krieg um französische Rohstoffinteressen.

Uran, Erdöl, Gold. Der “islamistische Dschihadismus” spielt in Mali – anders als der von Frankreich finanzierte und bewaffnete Separatismus des Nordens – keine relevante Rolle. Er ist Propaganda-Vorwand Frankreichs, im Auftrag des Pentagon, um dem Krieg Legitimität zu verleihen. Und man kann dort sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Da die BRICS-Staaten in Afrika und im nahen Osten, zur Wirtschaftsförderung ein Bankensystem installiert haben um dort Kredite zu vergeben, kann man dieses Projekt auch noch durch das Destabilisieren dieser Regionen, ein gefährliches Wachstum, Unabhängigkeit und finanzielle Expansion bremsen oder gar komplett verhindern. Jürgen Todenhöfer erklärte dazu am 28.Februar:

“Wenn sich Deutschland – das in Mali grundsätzlich beliebt ist – militärisch nicht freiwillig bald zurückzieht, wird es der Bundeswehr ergehen wie in Afghanistan. Sie wird – wie mir ein hoher malischer Regierungsbeamter mit nicht zu überbietender Deutlichkeit erklärte – genauso rausfliegen wie in Afghanistan. Unrühmlich und mit Gewalt.”

Wenn man dann jetzt liest, was in den ganzen sozialen Medien herum gesponnen wird, drehen sich mir die Fußnägel nach oben. Da werden schon wieder Q-Drops mit den schlimmsten Übersetzungsfehlern Eins zu Eins in allen Gruppen und Kanälen geteilt, wo ich Schmerzen beim Lesen bekomme. Putin, Biden, Klaus Schwab wollen gemeinsam die Menschheit zerstören und hängen alle unter einer Decke. Wiederum andere biegen ab der Hälfte in die andere Richtung ab und bauen eine Weltbefreiung daraus. Die warten wahrscheinlich schon gefasst darauf, dass sämtliche Polizisten, Soldaten, Richter und Konzernchefs verhaftet werden!

Biden ist ein seniler alter Mann und wird noch so gerade als Vorzeigemarionette am Leben gehalten. Zu sagen hat er sowieso nichts und dazu ist er auch gar nicht mehr großartig in der Lage zu. Der perfekte Präsident der Vereinigten Staaten. Er läuft noch so gerade eben in seinen Grundfunktionen und kann fast ohne Zwischenfälle, Aufgetragenes der FED und CIA vor laufender Kamera oder bei Besuchen wiedergeben. Mehr braucht und darf ein amerikanischer Präsident auch nicht. Dem Beispiel ist man hier in Deutschland mit der Besetzung der Ministerposten komplett gefolgt! Ist ja mittlerweile auch ein erprobtes und damit bewährtes System. Bleiben wir mal eben kurz bei der Federal Reserve.

Das ist der Stern am Petrodollarhimmel! Im ständigen Privatbesitz seit Ewigkeiten und die Weltleitwährung! Wenn da jetzt nicht 43% der Weltbevölkerung von genau dieser Abstand nehmen und sich in einer anderen, goldgedeckten Leitwährung probieren würden. Da ist zudem die Tendenz steigend, weil die Tendenz des Petrodollars eher sinkend ist. Und zwar bereits länger. Ich habe jetzt leider keine aktuellen Daten der Federal Reserve zum Verkauf von Staatsanleihen, denn auf der Seite der FED, hören sie 2018 auf uns dort zahlen oder Grafiken zu präsentieren. Ein Schelm wer böses dabei denkt! Fakt ist, dass die FED bereits im Jahr 2018 von 264, auf 617 Milliarden US-Dollar gesprungen sind, mit dem Verschleudern der Staatsanleihen.

Man muss jetzt nicht noch weiter ausholen um erkennen um was es weltweit gerade geht! Das westliche Finanzsystem ist schon länger an seinem Ende angekommen. Die Wirtschaft stagniert, die Ressourcen kommen nicht mehr so schnell aus dem Boden, wie man sie benötigt um das Bruttoinlandsprodukt den steigenden Obligationen anzupassen und durch Donald Trump hatte die Rüstungsindustrie auch nicht nennenswert an Gewinn eingefahren. Sehr viel andere Märkte außer Rüstung, Big-Pharma und Big-Tech gibt es nicht, was diese Summen stemmen könnte. Und dann besitzen auch noch die Chinesen die meisten US-amerikanischen Staatsanleihen! Da kann man schon mal auf “dieses doofe Kommunistenpack” schimpfen, nicht wahr? Und dann auch noch genau diejenigen, die die größte Wirtschaftskraft der BRICS-Staaten darstellt.

Da würde sich so ein militärischer Zwischenfall wegen Taiwan in China doch genau passend ereignen. Indien bekommt man sicher durch knallharte Sanktionen irgendwann auch aus den BRICS-Staaten gelöst, denn die sind die 2.größte Wirtschaftskraft dieses Bündnisses. Und da die 3.größte Kraft, Russland gerade auch militärisch beschäftigt und zwecks NordStream2 und notwendigen Umbaumaßnahmen wirtschaftlich erleichtert wird, könnte man doch evtl. die FED noch ein winziges kleines bisschen am Leben erhalten. nur so lange, bis Klaus Schwab mit seinem WEF endlich mal aus den Hufen gekommen ist um den “Great Reset” einzuleiten!

Fazit: Das zündeln der USA an allen (auffällig strategisch wichtigen) Ecken dieser Welt, ist das letzte Strampeln einer bereits untergegangen Weltmacht. Dieses Schiff sinkt und unser Kasperletheater im Bundestag merkt es noch nicht einmal. Denen schafft man immer noch Honig ums Maul zu schmieren, oder eine Möhre an einer Schnur vor die Nase zu hängen. dafür verkaufen sie sogar noch ihre Eltern. Man könnte meinen, dass Gene Roddenberry bei der Erfindung seiner Ferengi in Star Trek Beispiel an unserer deutschen Bundesregierung genommen hatte. Da kommt dann der große Nagus (Scholz) und wendet erst einmal Erwerbsregel 6 und 10 an. Gestatte niemals, dass Verwandte einer günstigen Gelegenheit im Wege stehen und Gier ist unendlich!

Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

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