Serbien wird der NATO nicht beitreten, weil man die 1999 getöteten Kinder nicht vergessen kann

Die Aggression der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999 dauerte 78 Tage und war einzig auf Lügen aufgebaut!

BELGRAD, 21. März. /TASS /. Serbien werde der NATO nicht beitreten, weil es die Kinder nicht vergessen könne, die während der Aggression des Bündnisses 1999 getötet wurden, sagte Serbiens Präsident Aleksandar Vucic am Montag auf einer Wahlveranstaltung in Kikinda.

„Ich glaube, dass Serbien der NATO nicht beitreten darf. Serbien ist ein freies Land und ein militärisch neutrales Land. Serbien wird sein Land und seinen Himmel alleine verteidigen. Aber lassen Sie mich Ihnen etwas sagen: Unsere Pflicht ist es, zu vergeben, und unsere Pflicht ist es nicht zu vergessen, nicht zu vergessen die elf Monate alte Bojana Tosic, die in Merdare bei Kursumlija getötet wurde, nicht zu vergessen die kleine Milica Rakic, die in Batajnica getötet wurde, und nicht zu vergessen die kleine Sanja Milenkovic, die in Varvarin getötet wurde. Wir werden viel stärker werden als damals, als die Verantwortungslosen, Arroganten und Anmaßenden uns bombardierten und einen Angriffskrieg gegen uns und unser Land führten“.

Aleksandar Vucic

Die Aggression der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999 dauerte 78 Tage. Die Führung des Bündnisses argumentierte, dass der Hauptgrund für die Operation mit dem Codenamen Allied Force die Verhinderung des Völkermords an den Kosovo-Albanern sei. Nach Angaben der NATO flogen ihre Flugzeuge 38.000 Einsätze und führten 10.000 Bombenangriffe durch.

Die Bombardements töteten nach unterschiedlichen Schätzungen 3.500 bis 4.000 Menschen und ließen etwa 10.000 weitere (zwei Drittel davon Zivilisten) verletzt zurück. Der Sachschaden belief sich auf 100 Milliarden US-Dollar. Während der dreimonatigen Bombardierung warfen NATO-Streitkräfte 15 Tonnen angereichertes Uran in Bomben und Granaten auf Serbien. Danach stieg die Krebsrate des Landes auf den ersten Platz in Europa. In den ersten zehn Jahren nach den Bombardierungen erkrankten etwa 30.000 Menschen an Krebs und schätzungsweise 10.000 bis 18.000 von ihnen starben.

Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.

Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

Ein Gedanke zu „Serbien wird der NATO nicht beitreten, weil man die 1999 getöteten Kinder nicht vergessen kann

  • 24. März 2022 um 14:37
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    Nato beitritt währe Stockholm Syndrom , so mit würde sich Serbien selbst Eliminieren.

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