Von Staats wegen zum Staatsfeind erklärt

Schnell konnte man in der DDR Ärger mit dem Staat bekommen, saß wegen Kleinigkeiten, wie einem dummen Witz, im Knast. Der Bürger wusste das und konnte sogar in der DDR ganz gut leben, wenn er mit dem Staat konform ging.

In Diktaturen, welche ein Unrechtsstystem pflegen, da bekommt der Begriff Staatsfeind eher Sinn, denn da sind Systemkritiker gegen das ganze System eingestellt.
Bei uns kann man dagegen die freiheitlich parlamentarische Demokratie genießen. Es sei denn …

Wem man nicht an den Karren fahren kann, weil er nicht gegen Gesetze verstößt, dem drohen nun eigenartige Sonderregelungen – etwa im Web. Der Staat hat die Verfolgung Andersdenkender an „privat“ ausgelagert. Denn man möchte den Schein der Demokratie möglichst lange aufrecht halten, die längst Vergangenheit zu sein scheint.

Wer sich als ruhiger Konsument zufrieden gibt, keine großen Fragen stellt, der wird es auch gar nicht wahrhaben wollen, dass in Deutschland etwas nicht stimmt. Im Großen und Ganzen mischt sich der Normalbürger  kaum relevant ein. Es gibt doch keinen Grund zur Veranlassung.



Leute wie Dieter Nuhr erklären dem Publikum auch, man soll dankbar sein, in Deu(t)schland wohnen zu dürfen und witzeln angesichts des Dieselskandales: Sehen sie hier röchelnde Menschen? Im Gegenteil, wir haben heute eine Lebenerwartung von über 90 Jahren – wenn auch nur statistisch!

Man kann schon ganz schön Kritik üben, bevor der Staat mal einschreitet. Wenn man keine großen Massen erreicht, dann kann man sogar heftig Kritik üben. Es sei denn, man kritisiert Themen, die für den Staat und seine Macher heikel oder sogar sehr heikel sind.

EPA/KIMIMASA MAYAMA +++(c) dpa – Bildfunk+++

So waren frühere Atomkraftgegner nicht wirklich Staatsfeinde, wurden aber wie solche eingestuft und gehandhabt. Manche mussten gar Deutschland verlassen, weil man ihnen und ihrer Familie ans Leder wollte.

Wer sich aktuell mit der Verseuchung der Luft durch Flugzeugabgase und Chemtrails oder den irrsinnigen Coronamaßnahmen beschäftigt, wird auch überrascht sein, wie der Staat reagiert. Als Nazi und möglicher Terrorist wird man ganz offiziell bezeichnet, nur weil man sich um die Natur und Gesundheit der Mitmenschen sorgt. Aber selbst den besorgten Bürger wollen einige gleich „entsorgen“!

So wird man heute zum Staatsfeind „erklärt“, obwohl man kein Feind des Staates ist, sondern nur ein bestimmtes Thema kritisiert.
Sicher wussten die Atomkraftgegner seinerzeit noch wenig über bestimmte Möglichkeiten, die ohne Atomkraft nicht zu realisieren gewesen wären. Fast noch gefährlichere „Waffen“ benötigen heute ad hoc immense Mengen Energie. Seit Tschernobyl wissen wir dazu einiges mehr. Ohne Atomkraft gingen HAARP-Ionosphärenheizer nicht!

 

 

 

Wenn also heute wieder unbescholtene Bürger zu Staatsfeinden erklärt werden, sollten alle hellhörig werden. Steckt da mehr dahinter, als wir alle ahnen? Ist das wirklich alles so harmlos, was uns am Himmel als Homomutatus Wolken präsentiert wird? Es gibt Zweifel – und Beweise!

In einer Diktatur weiß man in der Regel, in welchem System man sich befindet. In einer Scheindemokratie erst, wenn man die falschen Fragen stellt oder eben die Beweise sucht, wie zum Beispiel jetzt zur Plandemie!

Wie in den Monaten zuvor, in denen sich Impfpflichtgegner auch schon in Telegram-Gruppen oder via Tiktok-Videos immer wieder Mut zugesprochen haben, scheint nun auch Twitter ein Ort geworden zu sein, an dem man organisierter auftritt.

Viele nutzen den Hashtag #StaatsfeindNr1, um Kritik am Staat und deren Vorgehen zu üben. So werden Vorwürfe wie eine beginnende Diktatur geäußert und die weit ausufernde Zensur in den sozialen Medien.

Bezeichnung

Als Staatsfeind wird laut Definition “eine Person verstanden, die gegen die staatliche Ordnung handelt”. In der Politik taucht das Wort auch in der jüngeren Vergangenheit immer wieder auf. 2016 bezeichnete sich der damalige polnische EU-Ratspräsident Donald Tusk aufgrund seines angespannten Verhältnisses zu der Regierung als solcher. Als “Staatsfeind Nummer eins” bezeichnete sich auch FPÖ-Chef Herbert Kickl 2019 beim Wahlkampfauftakt in Pasching, um seine Gegenhaltung zur Regierung zu betonen.

Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

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