Erste Autobahnfahrverbote – Bund steckt 3 Milliarden in Künstliche Intelligenz

Gericht verhängt erste Fahrverbote auf einer Autobahn. Demnach muss das Land NRW in Essen 18 der 50 Stadtteile zur “Blauen Umweltzone” machen, ebenso eine Hauptverkehrsstraße in Gelsenkirchen. Das betrifft auch einen Abschnitt der Autobahn A40, einer im Ruhrgebiet wichtigen Pendler- und Transportstrecke. Nach Ansicht des Gerichts seien die Möglichkeiten, auf dem Autobahnabschnitt die Luftverschmutzung mit Geschwindigkeitsbegrenzungen einzudämmen, bereits ausgereizt. Ab spätestens September 2019 sollen dort Diesel der Euro-5-Norm und älter sowie Benziner der Klasse Euro 2 nicht mehr fahren dürfen. Einem Gesetzesentwurf zufolge plant die Bundesregierung, die Fahrverbote in mehreren deutschen Städten durch einen automatischen Datenabgleich mit dem Kraftfahrt-Bundesamt durchzusetzen.

Bundesregierung will Künstliche Intelligenz mit drei Milliarden Euro fördern. Das ist Teil der Digitalstrategie, die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag verkündete. Demnach will der Bund diese Summe bis zum Jahr 2025 in Forschung und Entwicklung Künstlicher Intelligenz stecken. Mit dem Geld sollen unter anderem mindestens 100 zusätzliche Professuren an deutschen Universitäten geschaffen und neue Institutionen aufgebaut werden. Arbeitsminister Hubertus Heil sagt, dass durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bis 2025 etwa 1,6 Millionen Arbeitsplätze wegfallen – und 2,3 Millionen neue entstehen könnten. Mit dem Haushalt 2019 stellt der Bund in einem ersten Schritt 500 Millionen Euro zur Verfügung.
Erste Autobahnfahrverbote – Bund steckt 3 Milliarden in Künstliche Intelligenz
Markiert in:         

Kommentar verfassen