Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!

Fake News, fake Bilder, fake Videos und fake Tatsachen sind es, die den Normalbürger um den Verstand bringen. Bei mir fing es aus genau diesen Gründen 2014 an, dass ich begann näher hinzusehen. Was ich ab da fand, bewegte mich dazu, nur noch näher hinzuschauen und wenig später auch dazu, über all das, was ich so fand, zu schreiben. Erst war es DERUWA (Deutschland – Russland – Wahrheit), ein Blog bei Blogspot. Danach war es K-Networld, das kritische, soziale Netzwerk, welches jetzt nur noch als Archiv dient. Und jetzt hier auf meinem neuen und auch größten Projekt im Internet, um den Menschen etwas mehr die Augen zu öffnen. Sie wollen es aber weder hören, noch sehen!

Das ist fatal. Wer glaubt den Medien irgendwann nochmal irgendetwas? So oft belogen, so viel hinter die Fichte geführt und dauernd die Tatsachen aus dem Kontext gerissen. Journalismus, der im Grunde genommen faktische Berichterstattung ohne Wertung sein sollte, ist in den letzten Jahren zu Propaganda-Kolumnen verkommen! Tatsachen werden nur noch einseitig und zur Hälfte geliefert und mit Meinungsmache und Hetze unterstrichen. Wenn es keine passenden Tatsachen gibt, werden sie im Handumdrehen erschaffen. Ein Ressortleiter entscheidet, dass sich an einem bestimmten Ort, eine bestimmte Gegebenheit ereignet hatte und die Reporter ziehen los, um genau dort dieses Szenario so gut wie möglich visuell und via Reportage oder Berichte möglich zu machen. So werden sogar Zeitreisen möglich! Ob sich dort nun wirklich etwas zugetragen hat, spielt dann keine Rolle mehr.

Diese Entwicklung ist dermaßen besorgniserregend, dass mich wirklich niemand mehr mit etwas Grips im Hirn fragen darf, warum ich nichts mehr glaube, was uns diese staatlich und via Großkonzerne finanzierte Schlachterpresse unterjubeln will. Wenn man dann nur dem Geld, welches da den Besitzer wechselt folgt, kann man ganz genau definieren, welche Meinung von welchem Blatt oder Sender vertreten wird!

QUOD LICET IOVI, NON LICET BOVI

Quod licet Iovi, non licet bovi ist eine durch Terenz überlieferte Sentenz. Die tatsächliche Herkunft ist nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich wurde das nachgewiesene Zitat von Terenz – „Aliis si licet, tibi non licet.“ – erst in mittelalterlicher Zeit in die reimende Form gebracht. Der Reim war in der Antike in dieser Form kein übliches Stilmittel. Das lateinische Zitat wird benutzt, um Ungleichheit in der gesellschaftlichen Stellung und damit verbundene Privilegien zu akzentuieren. Mögliche Interpretationen: ▪ „Was dem Jupiter geziemt, geziemt dem Ochsen nicht.“„Die Kleinen henkt man, die Großen lässt man laufen.“ „Was der Meister darf, darf der Lehrling noch lange nicht.“ 

Wenn ein Bundespräsident das Volk Pack nennt, dann geht das für die Gesellschaft und die Medien ganz klar in Ordnung. Wehe, wehe, wenn das dann jemand über eine bestimmte, dem Narrativ geltenden Randgruppe betreffend aussagen würde. Da geht es dann direkt um den Vorwurf der Volksverhetzung. Genau so verhält es sich im Großen. Was sich die USA und die NATO so herausnehmen darf, dass ist bei Russland oder anderen Schurkenstaaten ein absolutes No Go und direkt das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit. So ist der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA im Irak oder auch in Afghanistan überhaupt kein Thema. Auch der völkerrechtswidrige Angriff der NATO (auch Deutschland) auf das ehemalige Jugoslawien ging auch völlig in Ordnung. Jetzt, wo man Russland bis vor die Haustür gerückt ist und die NATO gegen alle Absprachen zum Trotze bis an Russlands Grenzen erweiterte, die Ukraine destabilisierte und jetzt, wo Wladimir Putin nach acht Jahren Massaker durch Kiew an der Zivilbevölkerung im Donbass dem Ganzen ein Ende setzen will und entmilitarisierend in der Ukraine eingreift, ist er der schlimmste Diktator und Menschenfeind dieses Planeten. Diese ekelhafte Doppelmoral ist unerträglich!

Durchlesen und wundern!

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Vertrauen in Funk und Fernsehen auf Tiefstand

Offensichtlich werden die Sender diesem Auftrag immer weniger gerecht. Wie Gabor Steingart im Morning Briefing vom 13.01.2022 berichtet sank gemäß einer Forsa-Studie gegenüber dem Vorjahr 2021 das Vertrauen der Bürger:

  • zum Rundfunk um 3 % auf nur 55 %,
  • zum Fernsehen um 5 % auf gar nur 32 %.

Zu diesem Vertrauensverlust tragen unter anderem neben der gefühlten einseitigen und undifferenzierten Berichterstattung über die „Corona-Maßnahmen“ und die internationale Politik auch die „Offenbarungen“ und Kritiken von Journalisten bei.

  • So stutzte Ringier-CEO Marc Walder seine Mitarbeiter zurecht, dass sie „die Regierung unterstützen durch unsere mediale Berichterstattung, dass wir alle gut durch die Krise kommen.“

Bürger wehren sich gegen Rundfunkbeitrag

Nunmehr hat sich mit Jimmy C. Gerum, Filmproduzent aus Bayern (u.a. So weit die Füße tragen ) vorgewagt, um den den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu veranlassen, seinen vertraglichen Pflichten nachzukommen. Er verlangt, dass ARD und ZDF ihrer Pflicht zu einer ausgewogenen Berichterstattung nachkommen. Im Interview mit Albrecht Müller am 12.01.2022 auf den NachDenkSeiten erklärt er:

„Ich habe eine Website gegründet, die die wesentlichen Verfehlungen des öffentlichen Rundfunks dokumentiert, vor allem die drei gesetzlich verankerten Säulen Pluralismus, Ausgewogenheit und Staatsferne werden kontinuierlich schwer verletzt. Daher gründete ich das Aktionsbündnis Leuchtturm ARD, das die Bürger darüber aufklärt, dass wir unsere Rundfunkgebühren so lange zurückhalten dürfen, bis der öffentliche Rundfunk einlenkt und seinem gesetzlichen Auftrag endlich Folge leistet. Unsere Welt funktioniert leider vielfach über Geld. Und dieses Geld entziehen wir dem ÖRR in unserem Protestjahr 2022. Damit wollen wir die Verantwortlichen für diese untragbaren Zustände unter Druck setzen.“

Auf der Webseite der Aktion Leuchtturm ARD beschreibt er die Möglichkeiten der Bürger, um dieses Ziel zu erreichen.

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Entgleisung nach Fahrplan: Das ARD-Magazin „Monitor“ verharmlost im Mai 2021 muslimischen Antisemitismus

Wer von importiertem Judenhass spricht, betreibt keine rechte Kampagne. Ein Beitrag im deutschen Fernsehen sieht es anders und vollführt so ein mustergültiges Ablenkungsmanöver.

Wenn ein Zug in die falsche Richtung zu fahren droht, muss man ihn auf ein anderes Gleis setzen. Mit Debattenzügen verhält es sich genauso. Wer unerwünschte Themen aus einer Diskussion heraushalten möchte, der muss ablenken, der muss das Interesse auf andere Aspekte innerhalb derselben Debatte umlenken. Derailing nennt man ein solches Verfahren in der Kommunikationstheorie. Wie Derailing funktioniert, zeigte ein Beitrag im ARD-Magazin Monitor zur besten Sendezeit im Mai 2021. Das Thema war die rechte Kampagne vom importierten Judenhass.

Auf einem Auge blind

Ausgestrahlt wurde der Beitrag just am selben Tag, da der Mitteldeutsche Rundfunk berichtete, in Magdeburg sei ein Jude auf offener Strasse angegriffen worden. Mehrere Männer hätten ihn bedrängt und geschlagen, ihm die Kippa vom Kopf gerissen. Die Täter sollen laut Zeugenaussagen aus dem arabischen Raum stammen. Solche Meldungen sind in Deutschland leider längst keine Einzelfälle mehr.

Zum einheimischen Antisemitismus hat sich ein migrantischer Judenhass gesellt. Einwanderer und Flüchtlinge aus dem islamischen Kulturkreis brachten ihn mit nach Deutschland. Der Migrationsforscher Stefan Luft hat daran erinnert, dass in Nordafrika und in arabischen Ländern Israel- und Judenfeindschaft staatlich propagiert werden. Der Generalsekretär der Europäischen Rabbinerkonferenz, Gady Gronich, erklärte im Gespräch, der muslimische Antisemitismus mache ihm absolut mehr Sorgen als die anderen Formen.

Bei Monitor haben sie eine andere Sicht auf die Dinge. Die Nachricht aus Magdeburg tauchte weder in der Anmoderation Georg Restles noch im Beitrag von Andreas Maus und Lara Straatmann auf. Restle sprach zwar vom blanken Judenhass, den vor allem junge Palästinenser, Araber und Türken auf deutschen Straßen gezeigt hätten. Die Datierung legt jedoch den falschen Schluss nahe, es handle sich um einen einmaligen und abgeschlossenen Vorgang. Und damit war die journalistische Neugier auch schon erschöpft.

Niemand bestreitet den Antisemitismus am rechten Rand

Restle leitete nun über zu seinem vertrauten politischen Kernanliegen und betrieb Derailing in Perfektion:

„So unerträglich dies ist, so unerträglich ist aber auch die Kampagne gegen muslimische Zuwanderer, die ausgerechnet vom rechten Rand des politischen Spektrums losgetreten wurde, ausgerechnet von dort, wo der Antisemitismus in diesem Land zu Hause ist.“

Warum gelingt es einem Format, das „immer meinungsfreudig, nie ideologisch“ sein will, nicht, sich dem muslimischen Antisemitismus zu widmen, ohne ihn aus ideologischen Gründen zu verharmlosen? Natürlich gibt es am rechten Rand jede Menge Antisemitismus, bis hin zu Attentaten und Attentatsplänen.

Das Thema dieser Tage aber ist jener Antisemitismus, der sich unter palästinensischen und türkischen Flaggen versammelt. Die jüngsten Explosionen des Judenhasses in Deutschland tragen weder Schwarz-Rot-Gold noch Schwarz-Weiss-Rot. Das ist ein Faktum, keine „rechte Kampagne“.

Thema verfehlt, eigene Ansprüche erfüllt

Im Monitor-Beitrag werden AfD-Politiker gezeigt, die im Bundestag „importierten Antisemitismus“ anprangern oder davon sprechen, dass „Judenhass aus dem Nahen Osten nach Deutschland importiert“ worden sei. So schwer es Einigen fallen mag: Das stimmt! Es gibt muslimischen Judenhass als Tatsache und nicht nur das im Beitrag beklagte „Bild vom importierten Judenhass durch Muslime“.

Wer in einem sechsminütigen Fernsehbeitrag über Antisemitismus fünfeinhalb Minuten lang darlegt, wie und weshalb „das Kalkül von rechts außen“ nicht aufgehen dürfe, der hat offenkundig ein eigenes Kalkül. „Monitor“ verfehlt das Thema, erfüllt aber die eigenen ideologischen Ansprüche. Der Blick in die Datenbank zeigt, dass diese Einseitigkeit Programm ist. Antisemitismus wird ausschließlich im Rahmen von Rechtsterrorismus, Rechtsextremismus und „rechtsoffenen“ Demonstrationen verhandelt.

Wer wissen will, warum muslimischer Antisemitismus in Deutschland bis heute nicht mit dem gebotenen Realitätssinn diskutiert wird, für den bietet dieser Fernsehbeitrag bestes Anschauungsmaterial. Um es in der Begrifflichkeit der öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher zu sagen: Die linke Kampagne vom angeblich instrumentalisierten Judenhass relativiert den echten Judenhass. Bei „Monitor“ entgleiste planvoll eine Debatte, die zu führen dringend nötig ist.

Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

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