Covid-19-Impfstoffe und -Behandlungen ohne valide Daten

Das British Medical Journal veröffentlichte am 19.01.2022 einen sehr ausführlichen und interessanten Bericht mit allen dazu gehörigen Nachweisen/Publikationen!

Eine Zusammenfassung und Bewertung von Ingo Trost

Es werden weltweit valide Daten für die Forschung benötigt und es liegen nirgendwo verlässliche oder gar vollständige Daten vor. Kaum vorstellbar, wenn man sich Aussagen der Regierungen und der relativ gleichgeschalteten Medienlandschaft anschaut, die allem Anschein nach über genau diese Informationen verfügen, auf die die Wissenschaftler global seit Ewigkeiten warten. Wie kann das möglich sein? Es werden gerade hier in Deutschland von den dementsprechend verantwortlichen Amtsinhabern Prognosen erstellt und in die Öffentlichkeit geteilt, die sich gänzlich der wissenschaftlichen Evidenz entziehen. Es geht hierbei nicht nur darum, dass man über diese Äußerungen große Verwunderungen generiert. Zudem werden auf diesen Grundlagen schwere Eingriffe in die fest verbrieften Grundrechte der Menschen getroffen und der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Länder erheblichen Schaden zugefügt.

In ihrem Editorial schreibt Fiona Godlee im Dezember 2021:

Die Geschichte der Covid-19-Pandemie wird nicht nur mit verlorenen Menschenleben und Lebensgrundlagen übersät sein, sondern auch mit den aufgeblähten Kadavern von Behandlungen, die gehypt und mit großem Aufwand gekauft wurden.

https://www.bmj.com/content/bmj/371/bmj.m4701.full.pdf

Fiona Godlee, wir erinnern uns, ist diejenige Wissenschaftsjournalistin, die eine wesentliche aufklärende Rolle beim früheren Tamiflu-Skandal spielte. Sie tat etwas für zeitgenössische Wissenschaftsjournalisten Ungehöriges, zeigte anstelle von Haltung Recherchierwillen und griff den Hersteller Roche an, weil der sich weigerte, wichtige Daten offenzulegen. Das war 2009, als die »Schweinegrippe« kursierte und ebenso kräftig Panik geschürt wurde. Wir haben das alle nur zu gut noch im Gedächtnis, als man haufenweise antivirale Medikamente gegen Influenza lagerte, durch die nicht davon ausgegangen werden konnte, dass sie das Risiko von Komplikationen, Krankenhauseinweisungen oder Tod reduzieren. Fast alle Studien, die die behördliche Zulassung und die staatliche Bevorratung von Oseltamivir (Tamiflu) untermauerten, wurden vom Hersteller finanziert!

Die Meisten blieben unveröffentlicht! Es wurden nur die vom Hersteller finanzierten Studien erwählt und die darin aufgeführten Forscher hatten keinen Zugang zu den Rohdaten. Anträge für einen Zugang zu den Daten für unabhängige Analysen wurden vehement abgelehnt. Allein Deutschland investierte 34 Millionen Euro. Es ließen sich allerdings längst nicht so viele Menschen impfen wie geplant, 30 Millionen nicht verbrauchter Impfdosen waren nach zwei Jahren abgelaufen und landeten in Müllverbrennungsanlagen. Eine sehr unrühmliche Rolle spielte dabei übrigens ein Virologe namens Christian Drosten, der damals zur Impfung mahnte:

Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeigt, als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.

Schweinegrippe – “Die Welle hat begonnen” – (sueddeutsche.de)

Für einen Teil der Geimpften endete die Aktion tatsächlich mit einer schweren Erkrankung. Sie leiden seitdem an der unheilbaren Schlafkrankheit, der Narkolepsie. Lebenslänglich! Die Impfung hatte gesunde Menschen krank gemacht. Tamiflu war ein weiteres Wundermittel, das von der Pharmaindustrie ins Spiel gebracht wurde. Dieser sogenannte Neuraminidase-Hemmer sollte die Schneidwerkzeuge der Viren beim Verlassen der befallenen Zelle blockieren. Der Tamiflu-Skandal läutete ein Jahrzehnt beispielloser Aufmerksamkeit für die Bedeutung des Austauschs klinischer Studiendaten ein und es folgten öffentliche Debatten um Daten von Pharmaunternehmen, Transparenzkampagnen mit Tausenden von Unterschriften, verschärfte Anforderungen an den Austausch von Zeitschriftendaten, explizite Verpflichtungen von Unternehmen zum Datenaustausch, neue Datenzugangsportale, und wegweisende Transparenzrichtlinien von Arzneimittelregulierern versprachen allen eine neue Ära der Datentransparenz und Lobbykontrolle.

Es wurden zwar seitdem ein paar Fortschritte erzielt, aber höchst wahrscheinlich nur um Milde zu stimmen und auch nur sehr oberflächlich, denn die Fehler der letzten Pandemie wiederholen sich erneut. Trotz der weltweiten Einführung der so genannten »Covid-19-Impfstoffe« und -Behandlungen, sind die anonymisierten Daten auf Teilnehmerebene, die den Studien für diese neuen Produkte zugrunde liegen, für Ärzte, Forscher und die Öffentlichkeit nach wie vor nicht zugänglich – und werden dies wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren nicht werden. Dies ist moralisch nicht vertretbar für alle Studien, insbesondere aber für solche, die größere Eingriffe in die öffentliche Gesundheit beinhalten.

Inakzeptable Verzögerung

Die zulassungsrelevante Covid-Impfstoffstudie von Pfizer wurde vom Unternehmen finanziert und von Pfizer-Mitarbeitern entworfen, durchgeführt, analysiert und verfasst. Das Unternehmen und die Auftragsforschungsinstitute, die die Studie durchgeführt haben, verfügen über alle Daten. Das Unternehmen hat angedeutet, dass es erst im Mai 2025 mit der Beantwortung von Anfragen nach Studiendaten beginnen wird! 24 Monate nach Abschluss der Primärstudie (ClinicalTrials.gov am 15. Mai 2023, hier der Link: NCT04368728). Die zugrunde liegenden Daten für Covid-19-Therapeutika sind ähnlich schwer zu finden und lässt daher auch auf unwissenschaftliches Vorgehen schließen. Wir haben Veröffentlichungen, aber keinen Zugang zu den zugrunde liegenden Daten. Dies ist für Studienteilnehmer, Forscher, Kliniken, Redakteure, politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit besorgniserregend und keineswegs hinnehmbar. Die Zeitschriften, die diese Primärstudien veröffentlicht haben, verzichteten auf das Vorhandensein grundlegender Daten und strickten sich etwas aus der Luft zusammen. Redakteure, Gutachter der Regierungen und die Verfasser von Leitlinien für die klinische Praxis, erhalten im Allgemeinen etwas mehr als nur eine Publikation, aber die Regulierungsbehörden erhalten im Rahmen des regulatorischen Überprüfungsprozesses weitaus detailliertere Daten. In den Worten des ehemaligen Exekutivdirektors und leitenden medizinischen Offiziers der Europäischen Medizin-Agentur:

Es ist keine gute Idee, sich ausschließlich auf die Veröffentlichung klinischer Studien in wissenschaftlichen Zeitschriften als Grundlage für Entscheidungen im Gesundheitswesen zu verlassen … Die Arzneimittelbehörden sind sich dieser Einschränkung seit langem bewusst und erhalten und bewerten routinemäßig die vollständige Dokumentation (und nicht nur Publikationen). 

Unter den Regulierungsbehörden wird angenommen, dass die US-amerikanische Food and Drug Administration die meisten Rohdaten erhält, diese jedoch vorsätzlich nicht freigibt. Nach einer Anfrage zur Informationsfreiheit an die Agentur für die Impfstoffdaten von Pfizer bot die FDA an, 500 Seiten pro Monat zu veröffentlichen, ein Prozess, der Jahrzehnte dauern würde, und argumentierte vor Gericht, dass die Veröffentlichung von Daten aufgrund der Notwendigkeit, zuerst sensible Informationen zu schwärzen, langsam sei. Jetzt im Januar 2022 lehnte ein Richter jedoch das Angebot der FDA ab und ordnete an, dass die Daten mit einer Rate von 55.000 Seiten monatlich veröffentlicht werden müssen. Die Daten sind auf der Website der anfragenden Organisation (phmpt.org) zur Verfügung zu stellen. Ähnliche Szenarien boten sich im EU-Parlament, als dort endlich freigegebene Daten vorlagen, die zu 90% unkenntlich gemacht wurden. Transparenz geht anders! Man muss hier nicht explizit darauf hinweisen, dass es ohne diese Transparenz auch kein Vertrauen geben kann!

Wie kann man da die Impfgegner nicht verstehen?

Es sind ja nicht nur die Daten, die durch die Hersteller dieser Vakzine vehement unter Verschluss gehalten werden, sondern auch die Statistiken zu den immensen Folgeschäden dieser angeblichen Impfungen, die sich fern ab jedweder Realität befinden. Wenn wir uns die Gesamtsituation betrachten, haben wir hier eine Pandemie ohne wissenschaftliche Grundlage, Grundrechtseingriffe ohne zugrundeliegende Notlage und auch völlig unverhältnismäßig, selbst wenn die frei erfundenen Datenlagen und Statistiken korrekt wären. Die so genannten Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, Kontaktverbote, Lockdown und Testpflicht), die seit den letzten 2 Jahren verordnet wurden, hatten keinen Einfluss auf dieses uns berichtete Infektionsgeschehen. Die einzigen Erfolge dieser Maßnahmen sind eine bis ins letzte Glied gespaltene Gesellschaft, eine komplett am Boden liegende Marktwirtschaft und unzählige psychisch und körperlich Erkrankte durch Spaltung, Angst und angebliche Impfstoffe, die laut Angaben einiger Hersteller von Bestandteilen dieser, nicht für den Gebrauch am oder im Menschen geeignet sind, wovor mehrmals eindrücklich und öffentlich gewarnt wurde. Im juristischen Sinne kann man da schon von nicht mehr von Fahrlässigkeit, sondern von Vorsatz reden.

Quellen:

Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

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