Mit voller Fahrt aufs Riff!

An was erkennt man ein untergehendes System? Ganz einfach. An der Auswahl des Personals, kurz vor seinem Ende!

Die Ratten haben längst das sinkende Schiff verlassen! Man könnte auch sagen, nichts ist unendlich auszuschlachten, noch nicht einmal dieses dumme deutsche Volk. “Es gibt”, wie Volker Pispers vortrefflich sagte, “im Kapitalismus kein unendliches Wachstum.” Nur bei der Dummheit bin ich mir nicht so ganz sicher!

Das geplante Pandemie-Szenario

Das Ende dieses Vorgehens, ja dieses Systems war bereits bei Begründung allen klar. Der Zeitpunkt wurde allerdings erst ab 2008 so richtig bewusst von den Eliten aufgezeigt und wurde kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Es ist alles, überall recherchierbar. Am Besten fängt man damit an bei der Rockefeller Stiftung reinzuschauen. Im Mai 2010 hatte diese Stiftung auf ihrer Internetpräsenz ein brisantes PDF veröffentlicht, in der bereits das Ende dieses Wirtschaftssystems durch eine Pandemie angekündigt wurde.

Im Jahre 2012 war es dann soweit und die Bundesregierung hatte genau diesbezüglich seine Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ fertig und auf den Seiten des Bundestages veröffentlicht. Das hatte nur niemand gelesen, oder dementsprechend nicht ganz für voll genommen! Aber man kann das auch gern nachholen, damit man jetzt wenigstens, wo wir uns bereits unaufhaltsam mitten im Untergang befinden, noch nachvollziehen kann, wovon verdammt nochmal wir “Verschwörungstheoretiker” und “Schwurbler” seit Jahren berichten und warnen!

Wenn man sich dann das vom schlimmsten Vertreter der globalen Verkommenheit (Klaus Schwab) entwickelte White-Paper aus dem Oktober 2020 durchliest, wird man feststellen, dass auch er davon spricht, dass man bereits seit 10 Jahren, also seit 2010 dabei ist, all das zu entwickeln. Dieses White-Paper trägt den Namen: “Neufestlegung der Agenda für die Zukunft der Arbeit: Unterbrechung und Erneuerung in einer Post-COVID-Welt.” Welch ein Zufall, dass all diese Daten miteinander sehr viel Sinn machen und passen!

Das etwas passieren muss und wir uns ändern müssen um weiterhin bestehen zu können und dabei nicht unsere Lebensgrundlage, diesen Planeten, total zu zerstören , liegt auf der Hand. Aber was die Pläne von Klaus Schwab und seinem “Great Reset” angeht, sollte man mal genauer hinschauen:

Es ist doch immer noch die alte Denkweise: mehr desselben, nur besser. Und natürlich gesteuert von global tätigen Banken, Finanzinstituten und Techfirmen, die sich zum Ziel setzen, Geld und Güter der Welt nach einer grünen Agenda neu zu verteilen. Ein Schelm, wer nicht nur Gutes dabei denkt.

Anvisiert wird eine “vierte industrielle Revolution”, die alle entscheidenden Lebensbereiche transformieren soll. Regierungsprogramme, Wohnen, Energie, Produktion von Gütern und Lebensmitteln, Finanzen, Medizin, Mobilität. Gesetzt werden soll unter anderem auf Biotechnologie (Transhumanismus), intelligente ökologische Steuerungssysteme und auf umfassende digitale Überwachungs- und Kontrollmechanismen. Das Ziel ist, alle Ressourcen – die Menschen sind mitgemeint! – weltweit zu erfassen und alles so zu steuern, dass die Welt nachhaltiger, resilienter und im Idealfall auch noch gerechter für alle wird. Außer natürlich für diejenigen, die auch jetzt schon privilegiert sind.

Für all diese Innovationen sieht Schwab in der Corona-Krise ein “Zeitfenster”, um einen “Great Reset” jetzt anzustoßen und ganz nebenbei dafür zu sorgen, dass neue Arbeitsplätze entstehen und die Wirtschaft auch in Zukunft prosperieren kann. Mit anderen Worten: Schwab hofft, win-win-Situationen zu schaffen, die genügend technologische Innovationen ermöglichen, um ansonsten genauso weiterfahren zu können wie bisher. Also immer mehr Konsum, immer mehr Reisen, immer mehr Autos, immer mehr Rendite, nur eben alles möglichst nachhaltig. Und weitgehend kontrolliert durch digitale Systeme global tätiger Konzerne und deren Stakeholder. So sein Versprechen an all die Großkonzerne, die er damit in das World-Economic-Forum locken konnte!

Die Illusion der neuen Konsumwelt

Doch diese Rechnung kann nicht aufgehen, selbst im günstigsten Fall nicht. Denn ein komplexes System einer wie immer definierten Gesellschaft kann stets nur in Teilbereichen und für begrenzte Zeit durch hierarchischen Befehl gesteuert werden. Die Welt funktioniert eher wie ein Organismus, dessen einzelne Organe ideal zusammenarbeiten müssen, ohne deren individuelles Funktionieren einzugrenzen. Will man das Verhalten der Menschen verändern in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, muss auch in Rechnung gestellt werden, an welchen Werten und Zielen sich die Menschen je nach ihrer Kultur und den regionalen Gegebenheiten orientieren. 

Diese Tatsache blenden interessanterweise auch die Vertreter einer idealistischen linken Weltsicht aus, die der “Utopie” einer gleichgeschalteten, perfekten Welt mit offenen Grenzen huldigen. Sie glauben, alle Ungerechtigkeiten ließen sich politisch beseitigen, damit möglichst alle so leben können, wie man es in den Wohlstandsländern gewohnt ist – nur eben mit ökologischem Fußabdruck. Sie ignorieren wie Schwab das Grundproblem: Wir haben mit unserem Lebensstandard im Westen weltweit Ansprüche ausgelöst, die auch in der besten aller Welten nie allen erfüllt werden können. Erst recht nicht, solange das problematische Bevölkerungswachstum in Drittweltländern kaum wirklich angesprochen werden darf.

Und dann gibt es noch Länder, die ganz genau sehen was passiert und die ihr eigenes Wachstum erfolgreich umsetzen. Russland z.B. wird hier in der Planung komplett außen vor gelassen und behandelt, als würde Russland wie ein treuer Hund folgen und dem Druck nachgeben. Ich sprach eben noch davon, dass die Welt wie ein Organismus funktioniert, dessen einzelne Organe ideal zusammenarbeiten müssen. Hier zeigt gerade die aktuelle Situation, dass man einige seiner eigene Organe herausreißt und versucht weiterleben zu können. Das daraus nichts wird, zeigt das nächste Kapitel auf!

OPEC vs. BRICS

Auf diesem kapitalistischem Schlachtfeld der Welt, mussten bereits Millionen Menschen ihr Leben lassen. Zur Zeit befinden wir uns in der Endphase eines Krieges, der schon seit Generationen im Gange ist. Die meisten Menschen sind leider nur im Stande, die gegenwärtige Situation zu betrachten und mittels dem indoktrinierten Wissen der Massenverblödungsanstalten zu bewerten. Das zeigt sich dann darin, dass die Mehrheit jetzt empört auf den bösen Russen schimpft und seinen Vormarsch in die Ukraine auf schärfste verurteilt.

Zur Erinnerung, während die USA in den vergangen Jahrzehnten grundsätzlich auf Lügen aufgebaute und völkerrechtswidrigen Angriffskriege durchführte um diese Staaten zu “demokratisieren”, gab es solch einen Aufschrei nicht und auch keine Sanktionen. Dieser Vergleich soll einen Krieg jetzt nicht befürworten oder relativieren. Es soll hier nur die Heuchelei und das Unrecht in der Bewertung hervorheben!

In den zwei Jahren P(l)andemie haben unsere Medien ja bereits ihre Künste der Propaganda enorm unter Beweis gestellt. Jetzt allerdings stellen sie sogar Göbbels in den Schatten! Was unsere Medien 2014 noch beklagten, ist nun 2022 Geschwurbel und Propaganda der “Russlandversteher” geworden. Diese Lügen und die Spaltung der Gesellschaft hat mittlerweile ein unerträgliches Maß angenommen! Menschen mit russischer Abstammung erfahren gerade in europäischen Ländern den geballten Hass der indoktrinierten Bevölkerung! Dazu tragen unsere Regierungen und hauptsächlich die Medien einen erheblichen Anteil! Sie werden gekündigt, beschimpft, körperlich attackiert, ihr Eigentum wird zerstört und die Produkte der russischen Importe werden aus den Geschäften verbannt.

Es erinnert an eine schreckliche Zeit.
Und es funktioniert immer wieder!

Schon oft zitiert, aber gerade wieder brandaktuell:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Martin Niemöller

Es kommt mehr denn je auf diejenigen an, die nach dem Chaos wieder die Ordnung sehen. Auch wenn es vielen immer schwerer fällt. Es lohnt sich, weiterhin die rote Pille zu wählen.

Es ist genau das, was es bereits seit Ewigkeiten ist und was sogar öffentlich George Friedman – STRATFOR (Stategic Forecasting Inc. – ThinkTank) auf dem Chicago Council on Affairs im Jahr 2015 bekannt gab:

“Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.”

George Friedman – WikiMANNia

Es geht hier rein um die Vormachtstellung der USA und da sind ihnen alle Mittel recht. Mit der Gründung des Wirtschaftsbundes BRICS, begannen die OPEC-Staaten mit dem Schwitzen. Im Jahr 2019 stellten die BRICS Staaten mit rund 43% der Weltbevölkerung bereits einen erheblichen Teil der Weltwirtschaft dar. Das WEF und Klaus Schwab mit seinem Great Reset war da ein Versuch noch etwas von ihrem imperialistischen Denken zu retten. Allerdings sieht dies nun arg schlecht aus!

Federal Reserve bekennt sich zu ihrem Ende

Der Chef der Federal Reserve, Jerome Powell gibt bei der Anhörung am 2.März.2022 in Washington bekannt:

“Es könnte sein, dass der Dollar nicht mehr die einzige Weltleitwãhrung bleibt.”

Eine historische und unglaubliche Äußerung von Powell, der indirekt das Ende des Dollars, der Weltbank, der FED und des Finanzsystem ankündigt und auf die Finanzpolitik von Russland, China und Indien verweist. Ein Ende des Dollars, wäre ein Ende der USA. Eine Aussage die so gewaltig ist, welches man schwer beschreiben kann!

Wenn man all dies bedenkt, und da fehlen noch reichlich andere Information, die ich hier in einem Artikel gar nicht einbauen kann, kann man erahnen warum gerade ein Krieg mit Russland forciert wird und seit dem Jahre 2001 bereits versucht wurde zu provozieren. Ich schreibe diese Artikel hier nicht aus Langeweile oder Profilierungssucht, sondern weil es mir am herzen liegt, meine Mitmenschen zu informieren und zu warnen! Noch haben wir ein paar kleine Möglichkeiten den lauf der Dinge zu ändern! Und es sprechen reichlich Argumente dafür dies zu wollen! Aber dies würde auch bedeuten, dass wir ein paar unschöne Entscheidungen treffen müssen und dass manche noch viel an Recherchearbeit aufzuholen haben! Das bedeutet Arbeit, Verzicht, Missachtung von Anderen. Kein schöner und kein leichter Weg. Aber der letzte Weg der uns noch bleibt!

Es bleibt mir nur noch diesen Artikel mit dem passenden Lied von Reinhard Mey ” Narrenschiff” zu schließen:

Reinhard Mey 1996 – Das Narrenschiff
Kritisches Netzwerk

Ingo Trost

Ingo Trost (*31. Mai 1974 ursprünglich aus Arnsberg) ist ein deutscher freiberuflicher Journalist und Inhaber Kritisches Netzwerk und K-Networld.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: